Dienstag, 27. September 2011

Michael's 8. Geburtstag und Abschied von Irmgard und Ruedi

Gestern Abend feierten wir Michael's 8. Geburtstag. Eigentlich hat er erst am 2. Oktober seinen Geburtstag, doch da Ruedi und Irmgard heute Heim reisen und wir nächste Woche nach Queensland zu einer Woche Badeferien fliegen, holten wir die Feier vor.
Irmgard bereitete am Morgen schon fast traditionellerweise den Kuchen vor. Trotz ungewohnter Küchenausstattung war sie aber erfolgreich. Das Resultat schmeckte auf jeden Fall sehr gut!
Danach machten wir uns nochmals auf in die Stadt und besichtigten die Queen Victoria Markets. Dort kauften wir für Michael noch einen ferngesteuerten Helikopter. Hauptziel war aber das Screen Worlds-Museum am Federation Square, das ACMI (Australian centre for the moving image). So viele Knöpfe und Bildschirme auf einem Fleck waren für Michael natürlich sehr spannend. Nach 1.5 Stunden mussten wir ihn förmlich von den Apparaten wegzerren...
Screen Worlds
Auf dem Federationsquare wurde eine Grossveranstaltung zum Footy Final vom Wochenende durchgeführt. Man konnte an verschiedenen Stationen Unterschriften sammeln und Aktivitäten ausprobieren. Wir taten so, als würden wir uns im Footy auskennen und standen bei einem Spieler für eine Unterschrift an. Zudem ergatterten wir noch 2 kleine Footybälle aus Schaumstoff. Wieder einmal kehrten wir voll mit neuen Eindrücken von der Stadt nach Hause.
 Footy-Final- Hype
ein Geelong Spieler
Am Abend durfte Michael dann seine Geschenke auspacken. Er bekam einen Kopfhörer, eine Dock-in Station für seinen Ipod mit einem digitalen Radioempfänger und ein Bodyboard. Er hatte sehr grosse Freude und las die Bedienungsanleitung der Dockinstation als Bettlektüre...
 8 Jahre
 beim Apéro
voller Freude

Montag, 26. September 2011

Ausflug zum Wilson Promotory und Philipp Island

Dieses Wochenende planten wir das erste Mal einen Ausflug mit zwei Übernachtungen auswärts. Wir hatten ein Beachhouse reserviert in der Nähe des Wilson Promotory Nationalparks. Wir brachen früh am Morgen auf, und nahmen die ca. 200 Kilometer unter die Räder. Gegen Mittag erreichten wir dann unsere Bleibe in Walkerville. Das Beachhouse gefiel uns sehr gut und es hatte eine fantastische Lage mit herrlichem Blick über das Meer.
Beachhouse - Terrasse

Nach einem Mittagslunch auf der Terrasse mit der Brandung des Meeres als Geräuschkulisse, machten wir uns auf die Erkundung der Bucht und des Strandes. Am Abend besuchten wir noch das Cape Liptrap mit einem Leuchtturm.

Cape Liptrap
Schlafzimmerausblick
Das Erwachen am nächsten Morgen war dann traumhaft. Von unserem Schhlafzimmer aus konnte man den Sonnenaufgang mit all seinen Farbnuancen beobachten. Nach dem Frühstück fuhren wir dann in den Nationalpark. Wir machten als erstes eine Wanderung von der Picknick-Bay zum Squeaky Beach nach Tidal River zur Norman Bay. Die Landschaft war sehr abwechlsungsreich und jede Bucht bot eine andere Kombination von Farben und Gesteinsformen. Den Kindern gefiel vor allem der Squeaky Beach, dessen Sand komisch quietscht wenn man darauf geht. Am Nachmittag fuhren wir noch zur Millers Landing und spazierten in die Bucht, welche eine mangrovenähnliche Vegetation aufweist. Auf diesem Rundgang sahen wir auch noch Wallabies, Känguruhs und Papageien. Das Wilson Promotory hat und allen sehr gut gefallen und die grosse Vielfalt auf relativ kleinem Raum war sehr eindrücklich.

 Wilson Promotory


Am dritten Tag beschlossen wir dann unseren Ausflug mit einem Abstecher nach Philipp Island abzuschliessen. Auch hier machten wir noch eine kleine Wanderung. Die Kinder spielten am Nachmittag an einem Surfstrand mit den Wellen, während ich den Wellenreitern etwas zuschaute. Chris, Irmgard und Ruedi machten nochmals eine kleine Wanderung entlang der Küste. Auf die Pinguinparade verzichteten wir, da uns die ganze Sache etwas zu touristisch erschien. Wir besichtigten aber "the Nobbies", wo wir nicht nur brütende Möwen, sondern auch ruhende Pinguine beobachten konnten. Müde, aber sehr zufrieden kehrten wir nach Black Rock zurück.

Donnerstag, 22. September 2011

Besuch von Irmgard und Ruedi

Diese Woche waren die Kinder jeden Tag etwas mehr "aufgezogen". Dies hatte zwei Gründe: 1. stehen die Frühlingsferien vor der Tür und 2. freuten sie sich sehr auf den Besuch von den Grosseltern aus Rorschach. So fuhr ich am Mittwoch gleich nach der Schule zum Flughafen mit den Kindern, um Ruedi und Irmgard abzuholen. Die Wiedersehensfreude war sehr gross auf beiden Seiten und auf der Heimfahrt nach Black Rock gab es einiges zu erzählen, waren die Grosseltern doch schon 4 Wochen in Australien unterwegs.
Da für die Kinder heute nach der Schule eine Abschlussdisco mit einem professionellen DJ organisiert wurde, machten die Erwachsenen eine Stadtbesichtigung in Melbourne. Wir hielten uns ziemlich an die vom Tourismusbüro vorgeschlagene Route entlang des Yarra Rivers bis hinunter zu den Docklands welche "at the Waterfront" heisst. Hier befinden sich die modernsten Gebäude der Stadt und wir genossen herrliche Rundblicke auf die Cityskyline. Ein Rundgang auf dem Federationsquare, sowie ein kurzer Besuch der National Gallery rundeten den Städtetripp ab.
Nachdem die Kinder von der Disco zurückkamen, gingen wir noch kurz ans Meer zum Sonnenuntergang, welcher aber durch ein Wolkenband leider etwas verdeckt war.

 auf Stadtbesichtigung
warten auf den Sonnenuntergang

Sonntag, 18. September 2011

Lego Kunstausstellung

Michael ging es nach einer guten Nacht heute morgen besser und wir beschlossen, die Legoaustellung zu besuchen. So nahmen wir beizeiten die Metro von Brighton Beach und fuhren zur Flinders Station. Am Federationsquare war wieder mal sehr viel los. Irgend ein Wohltätigkeitslauf war im Gange und die Kinder bekamen schon wieder einen Ballon.
Die Legoausstellung heisst: " the Art of the Brick" und stammt von Nathan Sawaya, einem amerikanischen Künstler, der alles mögliche mit Legosteinen nachbaut. Die Ausstellungsobjekte haben uns gut gefallen, obwohl es etwas wenig Exponate hatte.

 the Art of the Brick



Anschliessend fuhren wir mit dem Tram zur Waterfront City. Dies ist ein moderner Gebäudekomplex in der Nähe des Hafens mit vielen Outletläden. Hinter diesem Shoppingkomplex befindet sich auch ein Kindervergnügungspark, welchen wir nur per Zufall entdeckten. Da Michael aber immer noch Kopfweh hatte, verzichteten wir auf das Bahnenfahren. Dies löste bei Sarah eine kleinere Krise aus, welche sich erst legte, nachdem sie 2 Sushiröllchen mit nach Hause nehmen durfte....

 Shopping...
im Vergnügungspark
In Black Rock wollte sich Michael dann noch etwas Zuhause ausruhen. (Natürlich nur, nachdem ihm mein altes iPhone zur Benutzung zugesichert wurde.) Sarah und ich fuhren mit dem Velo ans Meer und wir spielten am Strand. Dort trafen wir auch noch eine Klassenkameradin und beide Mädchen spielten etwas miteinander.

Samstag, 17. September 2011

Half Moon Bay und Besuch aus der Schweiz

Dieses Wochenende stiegen die Temperaturen das erste Mal deutlich über 20 Grad und man konnte sich schon fast sommerlich anziehen. Wir starteten mit einem Frühstück im Garten. Da Sarah heute wieder zu einer Geburtstagsparty eingeladen war und David, mein Cousin aus der Schweiz, zum Nachtessen vorbei kam, unternahmen wir nur einen kurzen Ausflug. Wir gingen zur Half Moon Bay an den Strand. In dieser Bucht liegt ein Schiffswrack, welches extra als Wellenbrecher versenkt wurde und an der Küste hat es schöne Gesteinsformationen, welche durch Erosion speziell geformt wurden. Wir nahmen zwar unsere Badehosen mit, doch da die Wassertemperaturen erst bei 14 Grad liegen, wagte sich noch niemand ins Wassser.
Frühstück am improvisierten Gartentisch
 Half Moorn Bay
 at the beach

Sarah's Geburtstagsparty fand dieses Mal beim Geburtstagskind Zuhause statt und sie kam wiederum ganz zufrieden und ziemlich vollgestopft nach Hause... Beide Kinder freuten sich sehr auf David, der pünklich wie eine Schweizer Uhr um 18 Uhr vor der Tür stand. Wir hatten einen unterhaltsamen Abend zusammen und  beschlossen, uns sicher nochmals vor seiner Heimreise zu treffen.
Michael war am Abend etwas fiebrig und ging früh schlafen. Mal schauen, ob er Morgen wieder fit ist.
David auf Besuch

Mittwoch, 14. September 2011

school sportsday

Heute fand der Schulsporttag statt. Ich musste die Kinder am Morgen nach Sandringham zum Leichtathletiksportplatz fahren. Dort wurden sie in drei Gruppen aufgeteilt. Michael und Sarah waren in der gleichen Gruppe. Ihr Team hiess Nazareth und ihre Farbe war blau. Bevor die Läufe starteten sangen die Gruppen ihre Schlachtgesänge. Sie wurden dabei von ihren Lehrern unterstützt. Der Kampfslogan von Nazareth hiess:"Sliding down the waterfall and landing on a cactus, we can do anything without any practice. Hurra -, hurra -, we're hard to beat, come on Nazareth we won't be last."
Michael und Sarah starteten beim 70 Meter Sprint und beim 400 Meter Lauf. Michael klassierte sich im Mittelfeld. Sarah wurde beim 400m Lauf in ihrer Klasse Zweite. Sie war ganz stolz, da Knaben und Mädchen alle miteinander liefen. Anstatt Medaillen bekamen die Kinder eine Schleife mit dem entsprechenden Rang. Doch die Ränge waren bei diesem Anlass weniger wichtig. Am Schluss gab es eine Teamwertung und alle fühlten sich am Nachmittag irgendwie als Sieger.

die Teams vor dem Start
in Schulsportuniform

 stolz aufs Abzeichen

Sonntag, 11. September 2011

stürmischer Frühling

Die Wetterprognosen waren für heute ziemlich wechselhaft und stürmisch, so beschlossen wir ins Hallenbad zu fahren. The waves ist ein Hallenbad mit einem 25 Meter- Becken und daneben gibt es ein Erlebnisbad für die Kinder. Leider hat es keine Wasserrutsche, doch die, alle 30 Minuten wiederkehrenden, Wellen haben den Kindern trotzdem gefallen.
Schwimmen und Schwimmkurse sind hier sehr populär und das merkte man auch an den vielen Besuchern an diesem Sonntagmorgen. Die Organisation des Hallenbads ist recht locker.  Im Eingangsbereich hat es eine Snack- und Kaffeebar und viele Eltern bleiben hier sitzen und warten, bis die Kinder sich ausgetobt haben oder vom Kurs zurückkehren.
Bei den Sicherheitsvorschriften sind sie allerdings viel strikter als bei uns. Im Wellenbad müssen alle Kinder bis 10 in Armlänge eines Erwachsenen sein. Bevor die Wellen gestartet werden, nehmen die Lifeguards von 4 Seiten den Wasserbereich ins Auge und warten, bis sich alle sicherheitskonform aufgestellt haben. Auch bei der Rutsche von ca. 2 Metern Länge stand permanent ein Bademeister mit der Sicherheitsstange. Das fand ich dann doch etwas übertrieben. Zumal die Rutsche in ca. 40 cm tiefes Wasser mündete...
the waves
Nach dem Hallenbad arbeiteten die Kinder mehr oder weniger freiwillig an ihren Schweizer Schulheften...
 man beachte den Gesichtsausdruck...

Am Nachmittag gingen wir nach Black Rock ans Meer und auf den Spielplatz. Das Meer war beeindruckend wild und an einige Stellen schwappte die Gischt über den Uferweg. Trotz der eher frischen Temperaturen durften die Kinder noch beim Glacéstand ein Eis aussuchen. Sarah entdeckte das "Dark Chocolate Sorbet", welches sie mit einem "wau, super yummy" betitelte.
stürmisches Meer

Samstag, 10. September 2011

Melbourne City

Nachdem nun die AFL in die entscheidende Phase der Finalspiele gestartet ist, wollten wir uns heute in der Stadt entsprechende Shirts der Teams besorgen. Michael ist für Carlton, nachdem ihm seine Lehrerin eine Karte eines Spielers geschenkt hat. Sarah ist für Collingwood, weil sie schwarzweisse Trikots tragen und der Name tönt wie "Hollywood". Chris hat sich für Geelong entschieden, nachdem er ihren Sieg gegen Collingwood live miterleben durfte. Für familieninterne Diskussionen ist also gesorgt.
Wir fuhren daher in die Stadt zum Victoria Market. Den Kindern gefiel der Markt sehr gut und sie staunten über die grosse Auswahl an verschiedenen Artikeln. Nebst den Shirts kauften wir auch noch den obligaten Bumerang, welcher aber wahrscheinlich nicht besser zurück fliegt als ein Stecken Holz....
Am Nachmittag machten wir noch einen Abstecher zum Schweizerclub an der Flinders Lane. Wir benutzten dabei eines der traditionellen Trams. Die Kinder spielten ein bisschen Uno und bekamen einen Zvieri.
Vor der Heimfahrt schlenderten wir noch entlang der Southbank und bestaunten einen Strassenkünstler. Da gerade auch noch ein  spezieller Indonesien-Tag war, bekamen die Kinder einen Ballon und wir assen noch einen kleinen Snack vor der Rückkehr.


 Victoria Market
 City Circle
 Southbank mit Bumerang
jüngster Strassenkünstler von Victoria

Donnerstag, 8. September 2011

Abfallentsorgung

Das Abfallsystem hier in Australien ist sehr einfach. Am Donnerstagabend muss man die Mülltonnen auf den Rasenstreifen vor dem Haus hinstellen. Es gibt drei verschiedene Container. Blaue Container fürs Recycling, die mit den roten Deckeln für Kompost, und die Grünen für den Haushaltmüll. Beim Recycling wirft man Glas, Papier, Petflaschen und Büchsen alle in den gleichen Behälter. Das wird alles später sortiert.
Jeden Freitagmorgen wird der normale Müll abgeholt und alternierend immer Bio- oder Recyclingtonne dazu. Ist man sich nicht ganz sicher, wartet man lieber, bis die Nachbarn die Kübel schon herausgestellt haben...
Der Müllabfuhrlastwagen greift die Container mit einem Teleskoparm und enleert die vollautomatisch mit wackeren Schüttelbewegungen ins Wageninnere. Dazu müssen die Tonnendeckel immer schön gegen die Strasse ausgerichtet werden. Das klappt alles sehr gut und ich staune, wie präzis und schnell die Fahrer eine Strasse bedienen.
Abfallentsorgung heute morgen in Tandara Court

Dienstag, 6. September 2011

school-update

Die Klasse von Michael musste im August Vorträge halten. In Absprache mit der Lehrerin machten wir ab, dass er seine "speech" etwas später halten würde. Gemeinsam erarbeiteten wir eine Powerpoint Präsentation zur Schweiz, wobei ich die Bilder einfügte und er für die Spezialeffekte zuständig war ....
Nachdem wir gestern noch etwas geübt hatten, brachte ich heute meinen Laptop in die Schule.
Michael machte seine Sache sehr gut und bekam viele Komplimente von seinen Mitschülern und seiner Lehrerin. Er war sichtlich stolz und ich natürlich auch!



Gestern war ich das erste Mal bei Sarah im Klassenzimmer als Hilfsperson eingeteilt. Ich las mit einer Gruppe einen kurzen Text und beantwortete mit ihnen Fragen. Anschliessend mussten alle eine Einladung für das Schulkonzert vom Donnerstag schreiben. Ich konnte feststellen, dass Sarah sehr gut mit den anderen Kinder mithält und nun auch im Englisch recht Fortschritte gemacht hat. Beim Lesen ist sie nun auf Stufe 3.

Sonntag, 4. September 2011

Father's day

Heute wurde in Australien der Vatertag gefeiert. Die Kinder gestalteten in der Schule sehr nette Kärtchen und Zeichnungen und legten sie Christian mit einem kleinen Sack voller Süssigkeiten auf den Frühstückstisch. Sarah war sehr stolz auf ihre Werke und auch Michael hatte Freude, Christian seine selbst verfasste Karte zu zeigen.
Am Anschluss an das Frühstück flüsterte mir Sarah hoffnungsvoll zu:"Meinsch dä Papi ässt alli Suessigkeitä sälber vo dene Säckli?"....

 Gabentisch
 Michaels Karte
Sarahs Zeichnung
Danach trafen wir uns mit einer englischen Familie im Botanischen Garten von Melbourne. Der Sohn geht mit Sarah in die erste Klasse und das Mädchen in die 5th Grade. Die Kinder verstanden sich sehr gut und auch wir Eltern unterhielten uns ausgeprochen gut. Nach einem gemeinsamen Picknick  und einem kurzen Spaziergang durch einen Teil des Parks kehrten wir wieder nach Hause zurück.
Wir hatten noch mit einer anderen Familie auf dem Tennisplatz von St. Joseph's abgemacht. Der Knabe geht mit Michael in die 2. Klasse und die Eltern fragten, ob wir Michael nicht zum Tennisspielen motivieren könnten. Nach ein paar Schlägen interessierten Michael  dann aber eher die fertig gebratenen Hamburger vom Grill beim Tennisplatz, welche der Vater zubereitet hatte. So holten auch wir noch unsere Steaks und machten gemeinsam einen spontanen und unkomplizierten "Grillabend" beim Tennisclub.

Samstag, 3. September 2011

Mornington Peninsula Ashcombe Maze

Heute fuhren wir zu dem berühmten Labyrinth von Ashcombe auf der Mornington Peninsula. Die sehr schön angelegte Gartenanlage bietet verschiedene Attraktionen. Die Kinder hatten Freude an den pflanzlichen Irrgärten und beim Rosengarten mussten auch die Erwachsenen einige Versuche unternehmen, bis sie endlich ans Ziel kamen....

Ashcombe Maze
Danach fuhren wir zu einer Vinery zum Mittagessen. Diese Weinkellnereien sind hier sehr beliebt als Treffpunkte zum Feiern oder Festen. Häufig kann man draussen sitzen und hat dann eine schöne Aussicht auf das umliegende Hügelland.
Am Point Leo machten wir einen kurzen Verdauungsspaziergang am Strand und liessen den Drachen steigen. Hier wird im Sommer gesurft, doch die Temperaturen sind dafür einfach noch zu tief. Die Grösse des Parkplatzes liess uns aber auch erahnen, wie viele Leute es im Sommer am Strand normalerweise hat.


 Point Leo

Auf dem Heimweg besichtigten wir Arthur's Seat, welcher einen schönen Rundblick über die Halbinsel bietet. Leider machte das herrliche Frühlingswetter am Aussichtspunkt eine kurze Pause und der Himmel war kurz etwas bewölkt. Trotzdem genossen wir die verschiedene Outlooks auf die Bucht. Unterwegs gingen wir auch noch auf erfolgreich auf Schatzjagd.
Arthur's Seat

AFL- Football Spiel

Am Freitagabend ging Christian zu dem Spitzenspiel zwischen Collingwood Magpies gegen die Geelong Cats vor einer fantastischen Kulisse mit ca. 90'000 Zuschauern im Melbourne Cricket Ground (MCG). Es gab einen völlig überraschenden und überlegenen Sieg von Geelong mit fast 100 Punkten Vorsprung.  Die Australian Football Leaugue (AFL) ist hier sehr beliebt und sie nimmt in den Zeitungen mindestens die Hälfte der Sportberichte ein. Die Regeln sind eine Mischung zwischen Rugby, Fussball und American Football und die Spieler tragen alle Shirts ohne Ärmel und zu enge Hosen.... Momentan sind die letzten Vorrundenspiele im Gang und das ganze Land fiebert dem grossen Final Anfang Oktober entgegen.
Christian war beeindruckt, wie friedlich und gewaltfrei ein so grosser Sportanlass über die Bühne ging.
MCG mit 90'000 Zuschauern

Mittwoch, 31. August 2011

Queen Victoria Market

Heute fuhr ich mit der Metro wieder einmal in die City. Ich besuchte den grossen Markt im Norden der Innenstadt. Der 125 Jahre alte Markt bietet alles, was das Herz begehrt und hat in einer Woche etwa 200 000 Besucher. Die Markthallen sind thematisch aufgeteilt. Zuerst ging ich durch die Kleider- und Souvenirstände, dann vorbei am Gemüse zu den Delikatessen. Bei den Gemüsehändlern wurden die speziellen Aktionen lauthals herausgeschrien und man bekam wirklich ein sehr reales Marktgefühl. Die Delikatessenabteilung lässt wirklich keine Wünsche mehr offen, allerdings muss man dann aber dafür auch das nötige Kleingeld haben. In der Fleischabteilung staunte ich über das regelmässig aufgeschichtete Hackfleisch. Wegen dem langen Transportweg verzichtete ich aber darauf verderbliche Lebensmittel zu kaufen. Alles in allem hat mir der Markt sehr gut gefallen und ich werde sicher wieder mal vorbeischauen.

 Früchtehändler
 Souvenirs
 Hackfleisch...
Delikatessen