Dienstag, 22. November 2011

Deutschstunden mit Julie

Zirka zwei Wochen nach unserer Ankunft in Australien lernte Christian im Rotary-Club Julie kennen. Julie ist ursprünglich auch eine Sekundarlehrerin und arbeitet jetzt aber in der Erwachsenenbildung. Sie hat zwei Töchter, welche wir ab und zu als Babysitterinnen einsetzen. Da sie und ihr Partner viel herumreisen und auch ab und zu in Europa weilen, wollte sie ihre Deutschkenntnisse verbessern. Sie hat schon ein gutes Basiswissen und kennt sich bei Sprachstrukuren aus. So treffe ich sie einmal wöchentlich zu einer Konversationsstunde. Ich schätze diese Stunden sehr, da sie mir sprachlich und kulturell viele Eigenheiten Australiens erklären kann. Sie wiederum erfährt Traditionen aus der Schweiz und die Gespräche mit ihr sind immer wieder sehr kurzweilig und interessant!
Heute führte ich sie in die Tradition des "Grittibänz" Backens ein. Den Teig hatte ich schon vorbereitet und sie musste anhand einer Anleitung herausfinden, wie man die Männchen formt. Sie brauchte noch ein bisschen Hilfe (wer weiss schon was Teighörnchen bedeutet?), machte ihre Sache aber sehr gut. Das Endprodukt schmeckte köstlich und den Rest davon durfte sie dann nach Hause nehmen. Diese Lektion hat uns beiden sehr viel Spass gemacht. Vielleicht wagen wir uns vor Weihnachten noch an die Zimtsterne......

 Julie vor der Arbeit
 Resultat vor und...
..nach dem Backen

Sonntag, 20. November 2011

Santa Claus is coming to town

Am Samstag nutzten wir das mässige Wetter mit einem Shoppingtag in der Stadt. Michael ist fast schon etwas besessen beim Aufstöbern von Elektronikläden und Sarah hat vor allem Freude an den Krimskramsläden. Zuerst stiegen wir bei Melbourne Central aus und machten eine kurze Runde durch den riesigen Einkaufskomplex. Danach wollten die Kinder unbedingt noch zu den Queen Victoria Markets. Wir assen dort eine Kleinigkeit und kauften dann bereits schon ein paar Souvenirs für zu Hause. Als Höhepunkt wollten wir dann die Weihnachtsfenster von Myer bestaunen. Als wir in die Bourke Street einbogen, sahen wir schon von weitem, dass zur Eröffnung des Weihnachtsgeschäfts eine Bühne mit Zelt aufgestellt worden war. Myer ist in Australien der berühmteste Departmentstore und etwa zu vergleichen mit dem Globus in der Schweiz. Jedes Jahr ist das Öffnen der Weihnachtsfenster ein grosses Ereignis und die Leute standen sogar Schlange, um an den Fenstern vorbeigehen zu dürfen. Wir ersparten uns das Anstehen und machten einen kurzen Rundgang bis zum obersten Stock. Dort konnten die Kinder ihre Weihnachtswünsche auf einen Zettel schreiben und direkt in einen Briefkasten einwerfen.
Der ganze Weihnachtsrummel ist hier also ähnlich wie in der Schweiz, nur dass die Temperaturen deutlich höher sind und der Anblick von Schokolade und Christstollen bei 25 Grad nicht gerade "weihnachtliche" Stimmung aufkommen lassen.....

 Anstehen für die Schaufenster
 Myer
vor dem Wunschbriefkasten

Freitag, 18. November 2011

viel los und bis zu 37°

Heute hatten die Kinder keine Schule, da die Lehrer eine Mathematikweiterbildung besuchten. Der Wetterbericht rechnete mit bis zu 34 Grad und sagte aber Stürme am Abend voraus. Da Sarah eine weitere Geburtstagspartyeinladung um 16 Uhr hatte (etwa schon die fünfte seit unserer Ankunft), beschlossen wir früh an den Strand zu gehen. Wir blieben ca. 2 Stunden an der Half Moon Bay, assen dort Fish and Chips, fuhren dann zu einem Klassenkameraden von Sarah zum Baden im Pool. Gegen 15 Uhr, nachdem Sarah praktisch eine Stunde lang im Wasser gebadet hatte,  musste ich sie aus dem Wasser zwingen und Michael von der Wi-Konsole losreissen. Er war natürlich auch im Pool, hatte aber nach 20 Minuten genug abgekühlt!
Bei 37°Grad fuhren wir dann nach Bentleigh ins Lollipop Playland zur Geburtstagsparty. Dies entspricht etwa dem Fägnäscht in Rorschach. Wegen des heissen Wetters hatte es zum Glück nur wenige andere Kinder und Michael konnte sich ebenfalls noch etwas auf den Rutschbahnen und Kletterpartien austoben. Nach der Party setzte dann der Wetterumschwung ein und nach einem kurzen Gewitter waren die Temperaturen innert Kürze wieder bei angenehmen 22 Grad.

 Half Moon Bay
 Baden im Pool
Lollipop's Playland

Mittwoch, 16. November 2011

Vortrag von Michael zum Thema: Saint Nicholas Day

Diese Woche war ich zur Abwechlslung einmal in Michael's Klasse als Hilfskraft tätig. Seine Klasse ist eine Mischung zwischen einer 1. und 2. Klasse und besteht aus 28 Schülern. Vor der ersten Lektion waren einige Schülerinnen (wo waren die Jungs? - am PC!) bereits eifrig am Aufräumen des Zimmers beschäftigt. Die Lehrerin liess moderne Weihnachtslieder laufen und alle, inklusive der Lehrerin, machten ein kleines Tänzchen zur Musik. Dann versammelten sich alle ganz seriös zur Morgenandacht und anschliessend wurde ein Teil eines Buches gemeinsam gelesen und besprochen. Michael glänzte, indem er ein Wort wusste, welches genau gleich tönt wie "knows". Er schrieb locker "nose" an die Tafel und die Lehrerin meinte tief beeindruckt, wie sehr sie seine sprachlichen Fähigkeiten bewundere.
Danach musste Michael seinen Vortrag zum Thema "celebrations" halten. Er wählte den Samichlaustag, resp. wir wählten ihn, denn er hätte lieber etwas zu Ostern gemacht, kam aber mit seiner Arbeit nicht so richtig voran. Seine Präsentation war sprachlich tadellos aber etwas mehr Engagement hätte sicher nicht geschadet...
Anschliessend wurde die Klasse in Gruppen aufgeteilt und ich musste mit der schwächsten Gruppe Satzaufgaben lösen. Alle waren anfangs sehr konzentriert, doch nach der vierten Aufgabe musste ich dann doch ab und zu zur Ordnung mahnen. Nach einer Stunde durfte ich dann wieder gehen. Das war mir auch recht so, da die Gruppe eine ziemliche Herausforderung war....
Nach der Schule besorgten wir uns wieder einmal Sushi und assen es beim nahegelegenen Skatepark. Unser familieninterner Sushizähler steht nun bei 14!

 vor der Andacht
 etwas zaghaft
nach dem Vortrag

Montag, 14. November 2011

the president's cup

Jeden Morgen mache ich mit den Hunden eine Runde ums Quartier. Gleich um die Ecke befindet sich der Royal Melbourne Golf Club. In den letzten Wochen wurde der Platz für den Grossanlass von dieser Woche vorbereitet. Zäune wurden geflickt, Sichtschutzwände erstellt, Tribünen und VIP-Bereiche aufgestellt und der Rasen wurde zurechtgestutzt mit allen möglichen Geräten. (Christian würde sagen mit der Nagelschere....!!!)
Alle zwei Jahre tritt ein Team der besten Golfer der USA gegen eine Auswahl von internationalen Golfspielern an. Melbourne ist sehr stolz, dass sie als einzige Stadt ausserhalb Amerikas den Cup nun schon zum zweiten Mal durchführen darf. Falls möglich, nehmen auch Staatsmänner am Anlass teil. Leider hat Obama abgesagt und auch die australische Ministerpräsidentin nimmt nicht daran teil. Der Erlös der Veranstalung wird wohltätigen Institutionen gespendet.
Heute wollte ich dann die Sache noch etwas genauer unter die Lupe nehmen und mit dem Velo Richtung Golfplatzeinfahrt fahren. Doch ich kam nicht weit. Überall war Sicherheitspersonal postiert und ohne gültigen Zugangspass war meine Erkundungstour schnell zu Ende. So machte ich "nur" ein paar Bilder durch den Zaun beim Loch 11. Dem Publikum nach zu beurteilen, war es dort spannend. Gesehen habe ich leider nichts!!!

 die Teamleader
 sieht spannend aus...
frisch getrimmt

Samstag, 12. November 2011

Sailing

Diesen Samstag wurden wir von David und Sally zu einem Segelausflug eingeladen. David und Sally sind beide Mitglieder des Royal Brighton Yacht Club und Christian segelt mit ihnen regelmässig. Sie luden die ganze Familie zu einem Segelausflug nach Williamstown ein. Williamston liegt auf der anderen Seite der Port Philipp Bay und ist von Brighton ca. 12 Kilometer entfernt. Bei der Überfahrt überquert man auch die Schifffahrtsrinne der grossen Ozeanriesen und hat einen tollen Blick auf die Skyline von Melbourne. Glücklicherweise kamen wir keinem der grösseren Schiffe in die Quere! Die Kinder durften beide das Boot steuern und Michael war beeindruckt vom Bordfunk, GPS und der Bordelektronik....
Nach einer gemütlichen Hinfahrt bei mässigem Wind (6 Knoten) legten wir in Williamstown an und machten zuerst einen kurzen Rundgang durchs Städtchen. Williamstown ist eine der ältesten Siedlungen Melbournes und die alten Hausfassaden sind noch gut erhalten. Nach dem Mittagslunch in einem der vielen Restaurants nahmen wir die Rückfahrt in Angriff. Der Wind war nun deutlich stärker und mit ca. 17 Knoten "rauschten" wir wieder zurück nach Brighton.
Die schnelle Rückfahrt war sehr im Interesse von Sarah, hatte sie doch noch eine Einladung zu einer Geburtstagsparty von 3-5 Uhr nachmittags. Den sonnigen Abend schlossen wir dann wieder gemeinsam mit einem Hamburger-Barbecue Grillabend am Meer ab.

 vor der Skyline
 der "Profi"
 Williamstown
 am Steuer

Dienstag, 8. November 2011

on duty bei den preps

Seit ich meinen "working with children check" habe, begleite ich Sarah's Klasse jeden Dienstag in den ersten 2 Stunden des Unterrichts. Heute war seit langem wieder einmal ihre Klassenlehrerin im Einsatz, welche wegen eines Keuchhustens zirka 2 Monate nicht arbeiten konnte. Da St. Joseph's ja eine katholische Schule ist, beginnt der Tag mit meditativer Musik und danach gibt es ein Gebet oder eine Besinnung zum Tag. Bevor die Lehrerin wenige Seiten aus einem Buch liest und dazu  Fragen zum Inhalt und zur Grammatik stellt, wird auf einer Moltonwand das Datum, die Jahreszeit und das Wetter aktualisiert.
Anschliessend wird die Klasse in Gruppen aufgeteilt und die Schüler müssen an verschiedenen Stationen das besprochene Thema üben. Heute waren die zusammengesetzten Wörter (Bsp. I'll) dran. In der zweiten Stunde wird dann ein kleiner Text geschrieben. Das Thema heute war "celebrations". Zu diesem Thema muss Sarah nun auch in zwei Wochen ihren ersten Minivortrag halten. Ich denke wir machen etwas zum 1. August.
Nach dem Nachtessen nutzten wir die angenehmen Temperaturen zu einem Eis am Meer. Der Sonnenuntergang war sehr stimmungsvoll und von den angesagten Gewittern war weit und breit noch nichts zu sehen.
 Besammlung zur Meditation
 Black Rock Uferweg
sunset

Sonntag, 6. November 2011

Ballarat - alte Goldgräberstadt

Dieses Wochenende nutzten wir für einen Ausflug zum ehemaligen Zentrum des Goldabbaus. Ballarat liegt ca. 160 Kilometer nordwestlich von Melbourne und hat heute noch ca. 70'000 Einwohner. Viele der Gebäude stammen aus den goldigen Zeiten um 1880 und die Strassen sind sehr grosszügig angelegt für eine Stadt in dieser Grösse. Ein Drittel der weltweiten Goldfunde stammen aus Victoria und 28% davon wurden in der Region Ballarat abgebaut.
Wir picknickten zuerst am stadteigenen See und fuhren dann mit unseren Fahrrädern nach Creswick zu unserer Unterkunft. Die Strecke war zwar fast flach auf der Karte, doch mit Gegenwind und fast 30 Grad war es dann doch noch ziemlich anstrengend. Vor allem für Chris, der nämlich noch das Auto holen musste und sich wegen der mangelhaften Beschilderung beim "Gold Fields Trail" mehrmals verirrte und sich durchs australische Gebüsch kämpfen musste. Die Kinder und ich vergnügten sich in der Zwischenzeit am hoteleigenen Pool und genossen die willkommene Abkühlung!
Am Sonntag liessen wir die Fahräder dann im Auto und machten zuerst eine kleine Runde zu Fuss um einen der vielen Speicherseen. Danach fuhren wir zu einer Forellenzucht, wo man die Fische nicht nur fangen, sondern im Restaurant auch noch essen kann. Wir einigten uns vor dem Fischen auf 3 Exemplare. Kaum hatten wir Sarahs Köder am Haken, biss auch schon der erste Fisch an. Kurz darauf zappelte es bei Michael und dann auch noch bei mir. Wir hatten also unsere drei Fische gefangen, bevor Chris auch nur seine Angel ins Wasser halten konnte. Er hatte nämlich in der Zwischenzeit alle Hände zu tun, um alle gefangene Fische mit dem Fischernetz einzusammeln....Zirk ca 30 Minuten später wurden uns dann unsere Forellen serviert. Nach diesem sehr gelungenen Mittagessen machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Bank aus der Goldgräberzeit
 Velotour
an einem Speichersee
beim Fischen

Dienstag, 1. November 2011

Melbourne Cup

Heute wollten wir auch noch etwas vom Pferderennfieber miterleben und fuhren gegen Mittag ins Zentrum, um dort das Hauptrennen um 15 Uhr auf der Grossleinwand am Federationsquare anzuschauen. Bereits schon in der Metro konnte man erkennen, wer an die Rennen nach Flemington fuhr. Die Herren trugen Anzüge mit Krawatten und die Damen trugen alle sehr elegante Kleider und als "must have" einen Hut. Es war sehr amüsant, die verschiedenen Kreationen zu bestaunen und die ganze Stadt wirkte sehr schick und herausgeputzt. Beim Crown Casino an der Southbank konnte man Pferdewetten abschliessen. Dieses Angebot wurde rege genutzt und auch wir füllten einen Tipp aus. Mit doppelter Spannung verfolgten wir eine Stunde später das Rennen mit erstaunlich vielen anderen Zuschauern vor der Grossleinwand. Da keines "unserer" Pferde unter die ersten drei lief, kümmerte es uns recht wenig, dass der Sieger erst nach der Auswertung des Zielfilms bestimmt werden konnte. Der Kommentator sprach vom knappsten Entscheid der ganzen Geschichte des Melbourne Cups. So mussten wir ohne Wettgewinn, dafür um eine kulturelle Erfahrung reicher, wieder nach Hause fahren. (Das familieninterne Rennen gewann Michael vor Chis, Sarah und mir.)

 Wettquoten
 "dress up day"
Grossleinwand am Federationsquare

Montag, 31. Oktober 2011

Great Ocean Road 3. Tag

Nachdem wir unsere Unterkunft geräumt hatten, fuhren wir Richtung Lavers Hill und machten dort zuerst nochmals einen kurzen Regenwald-Rundgang beim Melba Gully. Dann kamen wir an den Abschnitt der Wreck Coast an der Great Ocean Road. Wie der Name es schon sagt, strandeten hier früher sehr viele Schiffe und beim Wreck Beach kann man heute noch die Anker von zwei gesunkenen Schiffen am Strand besichtigen. Wir machten also wieder einmal einen Strandspaziergang und bestaunten die verrosteten Anker der Fiji (1891) und der Marie Gabrielle (1880).
Danach kamen wir bereits zum ersten Lookout der Zwölf Apostel, den Gibsons Steps. Zuerst waren wir überrascht, wie wenig Touristen es dort hatte, bis wir danach zum Hauptinformationszentrum gelangten. Der Parkplatz war sehr gut besetzt und der kurze Weg zu den Aussichtspunkten war etwa so bevölkert wie Melbourne's Innenstadt.... Trotzdem waren die verschiedenen Ausblicke auf die Küstenformationen faszinierend. Nach weiteren zwei kleinen Wanderungen um den Loch Ard Gorge und einem Picknick bei Port Campell nahmen wir die 250 Kilometer nach Black Rock unter die Räder.

Shipwreck Coast
 Twelve Apostels

 beim Loch Ard Gorge

Great Ocean Road 2. Tag

Trotz Dauerregens machten wir uns am Sonntag auf zu den Regenwäldern im Otway Nationalpark. Da sich hier eine Hügelkette von ca. 500 Metern Höhe in Küstennähe befindet, ist die Niederschlagsmenge sehr hoch und die Vegetation urwaldartig. Bei Beech Forest absolvierten wir den Treetopwalk. Man steigt auf einem Metallsteg auf einer Länge von 600 Metern auf die Höhe der Bäume und zum Schluss sogar bis über die Baumkronen und bekommt somit einen sehr eindrücklichen Überblick über die ganze Vegetation. Der Blickwinkel ist völlig anders und man sieht zum Beispiel sehr gut, wie die Baumriesen im Wind schaukeln oder wie der Wald in verschiedene Schichten aufgeteilt ist. Ziemlich durchnässt mussten wir uns erst einmal wieder beim Informationszentrum aufwärmen. Um uns und die Kinder etwas aufzumuntern sagten wir immer wieder: "Im Regenwald, da regnet's halt!!"
Beim Cape Otway besichtigten wir die Cape Otway Lightstation. Hier konnte man sogar noch die alten Instrumente des Leuchtturmwärters bestaunen und mehrere alte Gebäude aus jener Zeit besichtigen. Das absolute Highlight waren aber die Koalabären an der Strecke zum Cape. Wir sahen mehrere Exemplare direkt an der Strasse auf den Bäumen hocken und schlafen. Zwei hatten sogar noch ihre Jungen auf dem Rücken. Das war wirklich ein sehr toller Anblick und Sarah hätte am liebsten einen Koalabären mit nach Hause genommen!!!
Nach einem letzten Regenwaldwalk im Trockenen, dem Maits Rest, fanden wir ein tolles Restaurant zum Nachtessen mit wunderbarer Aussicht oberhalb von Apollo Bay.

Treetopwalk
 auf einer der Plattformen beim Treetopwalk
 Farn von oben
freilebender Koala

Great Ocean Road 1. Tag

Das verlängerte Wochenende des Melbourne Cups nutzten wir mit einem Abstecher an die Great Ocean Road. Am Samstagmorgen fuhren wir ziemlich früh, bei noch bei strahlendem Wetter, los und kamen gut durch Melbourne City. Der erste Abschnitt der Great Ocean Road führt entlang der Surfcoast. Da wir in den Sommerferien hier nochmals ein paar Tage verbringen werden, fuhren wir ziemlich zügig durch die Surfmekkas Torquay und Lorne. Natürlich hielten wir immer wieder an verschiedenen Stränden und Lookouts an und besichtigten den Leuchtturm bei Aireys Inlet. Wir waren wieder sehr beeindruckt von den fantastischen Farben des Meeres und der Umgebung. So verging die Zeit ziemlich schnell und am Nachmittag erreichten wir unsere Unterkunft bei Wongarra. Wir schafften es gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Regenguss. Dieser erste Regenguss dauerte leider einen ganzen Tag und liess unsere Motivation für Aussenaktivitäten etwas sinken...Trotz der garstigen Wetterverhältnisse mit Wind und Nieselregen fuhren wir zum Nachtessen nach Apollo Bay.

 Surf Coast
 Aireys Inlet
Great Ocean Road

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Melbourne's Lanes and Arcades

Heute unternahm ich mit Lynette, einer Mutter aus Sarahs Klasse, eine Erkundungstour durch Melbournes Innenstadt. Wir erkundeten vor allem die kleinen Hintergässchen und Arkaden, welche wie ein eigenständiges Labyrinth neben den grossen Strassen existieren. In den letzten 20 Jahren haben sich die meisten von ihnen zu populären Standorten für Cafés, Restaurants und Shops entwickelt. Selbstverständlich nahmen wir die Gelegenheit wahr, die hochstehende Kaffeekultur Melbourne's zu geniessen. Da in wenigen Tagen auch der Melbourne Cup mit den Pferderennen stattfindet, nutzten wir die Gelegenheit, diverse Hüte zu probieren. Diese sind hier ein absolutes Muss um an die Rennen zu gehen und die Läden sind zurzeit voll davon. Der Melbourne Cup bedeutet für uns vor allem ein verlängertes Wochenende, welches wir mit einem Ausflug zur Great Ocean Road nutzen wollen.

 Lynette
 Hutprobe

Sonntag, 23. Oktober 2011

Sandringham Fair

Heute trafen wir uns mit einer Familie aus Sarah's Klasse in Sandringham an der "fair". So eine fair ist sehr ähnlich einem Jahrmarkt in der Schweiz, allerdings ohne Bahnen für die Kinder. Dafür gibt es verschiedene Bühnen und Vereine oder Musikgruppen treten auf. Daneben gibt es aber vor allem viel zu essen und zu trinken. Und im Vergleich zu unserem Jahrmarkt in Thal mitte November, wo es ja meistens das erste Mal schneit, war es heute angenehm warm.
Die Kinder durften ein Sandbild gestalten. Michael hatte aber kein Interesse..... Nach Kaffee für die Erwachsenen und Eis für die Kinder machten wir noch einen kurzen Spaziergang zum Meer, wo sich die Kinder sofort am Strand vergnügten. Gegen Mittag kehrten wir wieder nach Hause zurück und die Kinder spielten im Garten mit dem Schlauch. Zum Grillen fuhren wir mit den Fahrädern zu einem Spielplatz und einer Grillstelle. Chris hatte das Timing für die Steaks wie immer voll im Griff. Das Rugbyfinale Neuseeland gegen Frankreich rundete das Sonntagsprogramm ab, wobei Chris parallel dazu noch auf dem Liveticker den Riesenslalom der Herren in Sölden mitverfolgte.

 Sandbild
 Spielen am Strand
 im Garten
der Grillmeister

Freitag, 21. Oktober 2011

Waterfront Funpark

Heute hatte Christian einen Segeltag abgemacht und ich fuhr mit den Kindern wieder einmal in die Stadt. Sarah wollte ja unbedingt noch einmal in den Funpark an der Waterfront. Die Wetterprognose lautete 21 Grad und "possible showers". Kaum waren wir an der Southern Cross Metrostation ausgestiegen, wurden die möglichen Regenfälle zur Realität und die 21 Grad  fühlten sich eher wie 16 an. Wir nahmen also erst einmal ein Tram zur Waterfront. Da der Regen andauerte, tranken wir erst einmal eine warme Schokolade. Die Kinder bestellten noch Churros mit Schokoladensauce dazu. In der Zwischenzeit trocknete es dann endlich etwas ab und wir konnten doch noch in den Park. Die Kinder fuhren mit einem kleinen Rollercoaster, benutzten die Hüpfburg und gingen aufs grosse Trampolin.
Danach fuhren wir zurück ins Zentrum. Michael wollte natürlich noch das neue iPhonesystem in einem Applestore testen. Anschliessend machten wir noch einen Blitzbesuch beim ACMI, bevor wir wieder nach Black Rock zurückkehrten.
 Churros
 Rollercoaster
Trampolin